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Unser Beitrag: Der FEDERKIEL & PARTNER Unternehmenswald

Umweltschutz, Co2 Kompensation und humanitäre Hilfe

FEDERKIEL & PARTNER Unternehmenswald

Wachstum nachhaltig gestalten
Unser Beitrag zum Umweltschutz: Der FEDERKIEL & PARTNER Unternehmenswald.

 

Mit Bäumen ist es wie mit erfolgreicher Kundengewinnung und -bindung. Umso gezielter die Saat auf den passenden Boden eingebracht wird, desto mehr Früchte wird die Arbeit tragen. Die Kundenbeziehung muss aufkeimen, Wurzeln schlagen, wachsen und gepflegt werden, damit am Ende die erfolgreiche Ernte eingeholt werden kann. Und damit in Zeiten der Digitalisierung die "reale Welt" nicht zu kurz kommt, wollen wir mit unserem Unternehmenswald der Umwelt und den dort lebenden Menschen ein bisschen etwas zurückgeben.

Besuchen Sie unseren Wald auf der Treedom Projektseite

Unser Unternehmenswald in Zahlen

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CO2 Reduktion bis Dezember 2019
Bäume in Haiti wurden 2018 durch uns gepflanzt
Bäume in Madagaskar wurden 2019 durch uns gepflanzt
LKWS
könnten mit der Menge an CO2 gefüllt werden, die unsere Bäume aus der Atmosphäre aufgenommen haben.

Wir haben nach einem Projekt gesucht mit dem wir einerseits Co2 Kompensieren können und andererseits auch ein Nachatliges, humanitäres Projekt unterstützen können. Hierbei sind wir auf Treedom gestoßen und waren begeistert. Hier werden mehrere Faktoren für nachhaltigen Schutz der Umwelt kombiniert.

1. Bäume zur Co2 Kompensation

Bei Treedom werden Bäume gepflanzt. Diese absorbieren Kohlendioxid, das beispielsweise in Fabriken, Heizungsanlagen sowie Autos erzeugt wird und reinigen damit die Luft von Feinstaub und anderen schädlichen Gasen wie Stickstoffmonoxid, Ammoniak, Schwefeldioxid und Ozon.

2. Aufforstung & nachhaltige Landwirtschaft

Treedom unterstützt Aufforstungsprojekte in Entwicklungsländern, die den Menschen gleichzeitig eine Lebensgrundlage bieten. Die angelegten Wälder mit Obst- und Nutzbäumen versorgen örtliche Gemeinschaften mit Nahrungsmitteln, Energie und ermöglichen auf diese Weise auch die Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten.

3. Schutz der Wälder

Die Wälder beherbergen nicht nur 80% der Landtierarten sondern sie reduzieren auch die hydrologische Instabilität und schützen vor Erosion. Durch die wirtschaftliche Nutzung der neu gepflanzten Wälder durch die Kleinbauern wird für diese eine Lebensgrundlage geschaffen und gleichzeitig Brandrodung und Raubbau an der Natur reduziert.

2019: Projekt Madagaskar, 50 Bäume

In Madagaskar gängige Methode: Brandrodung der Waldgebiete und alter landwirtschaftlicher Nutzflächen. Diese landwirtschaftliche Methode ist auch unter der englischen Bezeichnung Slash-and Burn bekannt und kann kaum noch als nachhaltig betrachtet werden.

Weihnachten 2019 wollten wir als Ergänzung zu kleinen Geschenken weitere Bäume kaufen. Da das Projekt in Haiti momentan ausreichend versorgt ist, haben wir uns für ein neues Projekt in Madagaskar entschieden. 50 Bäumchen wurden über Treedom in Madagaskar gepflanzt. Was daraus geworden ist, finden Sie auf der Landkarte unserer Wälder.

Projektgebiet: Amtsbezirk Vohiday
Projektpartner: Treedom in Zusammenarbeit mit NGO Tsyriparma
Max. Bäume: im Rahmen des Projekts 45.000
Beteiligte Personen: 800

Die Benefts des Projekts im Überblick

> Schaffung eines landwirtschaftlichen Anbaumodells als Alternative zur Brandrodung
> Schaffung von 5 Baumschulen, die den lokalen Communitys erhalten bleiben
> Schulung von 800 ortsansässigen Kleinbauern
> Wirtschaftliche Benefits aus der Produktion von Fruchtbäumen
> Möglichkeit zur Einführung des Bienenzucht in den Projektgebieten

Projektgebiet in Madagascar

Madagaskar ist geologisch und botanisch betrachtet eine ganz besondere Insel. Denn vor ca. 140 Millionen Jahren löste sie sich vom Riesenkontinent Gondwana. Zu diesem großen Südkontinent zählten neben Madagaskar auch das heutige Afrika und Indien. Dieser Abspaltung ist es zu verdanken, dass sich in Madagaskar ein Habitat entwickeln konnte, das eine Reihe absolut einzigartiger Tier- und Pflanzenarten umfasst. Nicht umsonst wird Madagaskar von gewissen Biogeografen auch als „achter Kontinent” bezeichnet.

Aus diesem Grund sind die Naturschutzgebiete der Insel von so besonderer Bedeutung; zwei der Nationalparks wurden von der UNESCO in die Weltkulturerbe-Liste aufgenommen. Im Allgemeinen ist jede Aktivität, die auf einen Erhalt des madagassischen Umwelt zielt, von enormer Relevanz. Doch noch mehr an Bedeutung gewonnen hat dieser Aspekt in den letzten Jahren vor dem Hintergrund des zunehmenden Bevölkerungswachstums im Land: in der vergangenen Jahrhunderthälfte hat sich die Bevölkerungszahl verfünffacht!

Das Projektgebiet befindet sich im Amtsbezirk Vohiday, und zwar in einer ländlichen Gegend am Rande des gleichnamigen Waldes. Wie viele andere ländliche Gegenden in Madagaskar, so ist auch in diesem Gebiet die Wanderwirtschaft weit verbreitet, ebenso wie die damit in Zusammenhang stehende Brandrodung der Waldgebiete und alter landwirtschaftlicher Nutzflächen. Diese landwirtschaftliche Methode ist auch unter der englischen Bezeichnung Slash-and Burn bekannt und kann kaum noch als nachhaltig betrachtet werden. Das von Treedom und Tsyriparma geplante Projekt will eine dauerhaft funktionierende, nachhaltige und langfristige Alternative zu dieser landwirtschaftlichen Methode bieten.

Die zentralen Gebiete für das Projekt befinden sich am Waldrand des Vohiday Forest. Dort sollen bis zu 45000 Bäume der unterschiedlichsten Arten gepflanzt werden, nämlich: Kaffee (sowohl Arabica als auch Robusta), Mango, Litschi, Papaya, Avocado, Tephrosia, Akazie und Palisander.

Kleine Setzlinge werden gezogen
Farmer Madagascar

Um die Schaffung eines integrierten agroforstwirtschaftlichen Systems sicherzustellen, fiel die Wahl auf eine ausgeklügelte Mischung aus Wald- und Fruchtbaumarten, die nicht nur eine angemessene Artenvielfalt darstellen, sondern den beteiligten Communites gleichzeitig die Möglichkeit bieten, über die verschiedenen Jahreszeiten hinweg von mehreren Ernteperioden zu profiteren.

Möglich machen sollen das zuallererst 5 Baumschulen, in denen die neuen Bäume sprießen und wachsen können. In jeder Baumschule werden sich 160 Personen um die Setzlinge kümmern. Jeder einzelne Mitarbeiter wird vorab in punkto Baumpflege, Umgang mit den Bäumen und Erhalt der Baumgesundheit geschult. Das sind also insgesamt 800 ortsansässige Kleinbauern, die allesamt von den Früchten der selbst gepflanzten Bäume profiteren werden.

Text: Treedom

Wir freuen uns mit unseren 50 Bäumchen im Jahr 2019
einen unterstützenden Beitrag geleistet zu haben.

Wir sind auf den weiteren Projektverlauf gespannt.

Machen Sie sich selbst ein Bild!

Zum Treedom Projekt in Madagaskar

Adoptieren Sie ein Bäumchen in Madagaskar - gut für´s Klima und macht Spaß!

Wir schenken allen unseren Kunden einen Baum in Madagaskar. Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie ein Bäumchen adoptieren möchten. Sie erhalten umgehend einen Code und eine URL über die Sie Ihr persönliches Bäumchen adoptieren können. Geben Sie Ihrem Bäumchen einen Namen, beobachten Sie seine Entwicklung und lernen Sie Ihre Baum-Nachbarn kennen.

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2018: Projekt Haiti, 160 Bäume

Farmerin im Haiti beim gießen der kleinen Mangobäumchen. (März 2018) Bild: Treedom

CO2-Kompensation und eine alternative für lokale Kleinbauern

Im Rahmen der Weihnachtsaktion "Oh-Mangobaum" haben wir 2018, 160 Bäumchen über Treedom in Haiti pflanzen lassen. Jeder Kunde erhielt als Weihnachtsgeschenk einen Baum-Code mit dem er einen Baum adoptieren konnte. Was daraus geworden ist, finden Sie auf der Landkarte unserer Wälder.

Projektgebiet: Die Bezirke Chantal und Torbeck
Bisher gepfanzte Bäume insgesamt: Über 150.000, 
Projektstart vor Ort: 2012

Die Benefts des Projekts im Überblick

> Verringerung der Bodenerosion 
> CO2 -Kompensation 
> Aufstockung des Einkommens der Kleinbauern und ihrer Familien durch anbau von Fruchtpflanzen
> Benefts in punkto Bildung 

Projektgebiet in Haiti
Bild: Treedom

Wo die Bäume aufwachsen

Die Bäume wachsen im Gemeindeabschnitt von Chantal und Torbeck, dem Grenzgebiete des Macaya-Nationalparks im Südwesten Haitis, am Ende eines Landstreifens, der sich von der Hispaniola-Insel in Richtung Jamaica erstreckt. Ein ursprünglicher Ort mit Blick auf das Karibische Meer sowie im Inland den Massif de la Hotte und den Hängen des Pic Macaya, der mit seinen 2.347 Metern der zweithöchste Berg in Haiti ist.

 

Eine lebenswerte Alternative für lokale Kleinbauern

Für die Projektgebiete, die in Meernähe liegen, ist Les Cayes die Referenzstadt. Nicht nur aus politischen und administrativen Gründen, sondern auch wegen der Nähe zur Hauptstadt Port-au-Prince. Die Stadt hat mit gerade einmal 70.000 Einwohnern einen sehr geschäftstüchtigen Hafen mit einer großen wirtschaftlichen Bedeutung, von dem aus Kaffee, Zuckerrohr, Kakao und sogar Vetiver exportiert werden. Nicht zu vergessen, dass Haiti weltweit einer der größte Produzenten für ätherisches Öl ist, welches vor allen Dingen in Parfümerien genutzt wird. Die kommerziellen Möglichkeiten, die Les Cayes bietet, sind zudem auch eine wichtige Ressource für die Kleinbauern, die sich um Ihre Bäume kümmern. Diese profitieren nämlich von dem Verkauf der Früchte und können auf diese Weise ihr Einkommen diversifizieren. Die Gemeinden im Innenland leben und arbeiten in den Tälern rund um Pic Macaya, deren Hänge von schnelllaufenden Wolken überzogen werden und wo es häufig zu starken Regenfällen kommt.

Dort befinden wir uns im grünen Herzen von Haiti und es ist kein Zufall, dass sich hier der erste Nationalpark des Landes befindet: der Pic Macaya Nationalpark. Der Park bietet den Besuchern wilde Landschaften von außergewöhnlicher Schönheit und ist auch ein Ort, an dem seltene Tierarten Zuflucht finden. Der Schwarzkopf-Sturmvogel, ein Vogel, der sich direkt in die Wurzeln der Bäume schmiegt, hat hier eines seiner beliebtesten Nistgebiete. In den letzten Jahren wurden im Park sechs Froscharten gesichtet, von denen angenommen wurde, dass sie unwiederbringlich ausgestorben sind. Ihre Bäume werden von den Gemeinden gepflanzt, die in den angrenzenden Gebieten des Parks leben. Das bedeutet auch die faszinierende Artenvielfalt des Nationalparks zu schützen.

Kleine Setzlinge werden gezogen
Bild: Treedom
Projektgebiet in Haiti
Bild: Treedom

Wachstum kultivieren

Bis dato wurden neben den 160 Bäumen des Federkiel & Partner Firmenwaldes durch Treedom über 100.000 Bäume in Haiti gepflanzt. Der Projektpartner in Haiti ist AVSI. AVSI wurde 1972 gegründet und ist eine gemeinnützige Organisation, die Kooperationsentwicklungsprojekte schafft und humanitäre Hilfe in 31 Ländern der Welt leistet. AVSI verfügt in Haiti über eine lange und nachgewiesene Projekterfahrung, speziell in den Bereichen der Gesundheitsfürsorge, der Nahrungsmittelhilfe und der landwirtschaftlichen Entwicklung lokaler Gemeinschaften. In den letzten Jahren hat AVSI auch Notfallinterventionen zusammen mit den Vereinten Nationen koordiniert. Insgesamt sind 10 Kleinbauer-Organisationen an den Projekten
beteiligt. Die zu bepflanzenden Arten wurden anhand der Vorschläge von AVSI und unter strikter Berücksichtigung der pedoklimatischen Bedingungen vor Ort sowie der kommerziellen Möglichkeiten ausgewählt. Daher sind die in Haiti gepflanzten Arten hauptsächlich Waldarten (wie die Cassia) und Obstarten: Orange, Avocado, Mango, Zeder, Kakao und Kaffee. Der Zweck besteht einerseits darin, die Bodenerosion zu reduzieren und die hydrogeologische Instabilität zu mildern; und andererseits die Produktivität ländlicher Gebiete durch das Anpflanzen von Obstbäumen zu fördern. Auf diese Weise werden alternative und nachhaltige Einkommensmöglichkeiten geschaffen und das illegale Holzfällen der Regenwälder reduziert.

Neue Fähigkeiten für eine bessere Zukunft

In Haiti, wo das illegale Holzfällen verheerende Auswirkungen hatte, ist das Pflanzen von Bäumen von großem Wert. Um Einheimische zu ermutigen, das Baumfällen einzustellen, musste Treedom in Zusammenarbeit mit seinem Projektpartner AVSI zunächst einmal die Bedeutung von Bäumen für das gesamte Ökosystem erklären und verständlich machen. Angefangen von der entscheidenden Rolle von spezifischen Baumarten zur Vorbeugung der Bodenerosion (für Haiti aufgrund der Steilhänge und häufigen Regenfälle besonders wichtig) bis hin zum Verkauf der Früchte als nachhaltige Einkommensmöglichkeit. Was wir in Haiti gemeinsam anstreben, ist ein Perspektivenwechsel. Nicht zu vergessen, dass die bisher erzielten Vorteile auch einen edukativen Mehrwert haben. Das Projekt konnte beispielsweise mehrere Schüler aus 5 verschiedenen Schulen in der Umgebung sowie mehreren Kleinbauern Pflanzenmanagement-Techniken vermitteln, die für die gesamte Community von Nutzen sind.

Kleine Setzlinge werden gezogen
Bild: Treedom

Wir freuen uns mit unseren 160 Bäumchen im Jahr 2018
einen unterstützenden Beitrag geleistet zu haben.

Regelmäßig erreichen uns Bilder und Neuigkeiten vom Haiti Projekt.

Machen Sie sich selbst ein Bild!

Zum Treedom Projekt in Haiti